06.12.2009

Elegant X-Mas Blogtapete

Photobucket

Song des Tages

Sonntagsschnipsel

- heute war der nikolaus da und hat leckere schoki in meine schuhe gesteckt.
- am vormittag waren wir in rheinberg auf dem antik- und stoffmarkt, wo ich diesen stoff bekam :-) und wir insgesamt 50 cd´s für unseren online-shop gefunden haben :-)



- schatz und ich haben unsere haare gefärbt, nun sehen wir wieder *ordentlich* aus :-)
- das wochenende ist schon fast wieder vorbei und es gruselt mich, dass ich kommende woche 3 klausuren schreiben muss..uaaah
- nächste woche wollen wir endlich mal einen weihnachtsmarkt besuchen, wird ja auch mal zeit ;-)
- morgen werden meine ersten sachen für meinen shop fertig sein, das freut mich, lasst euch überraschen!
ich stell mal fotos rein.
- der rücken schmerzt immer noch, aber ein wenig besser ist es schon:-)
- die neue omnia - cd ist auf dem weg zu mir ..juhu :-)

einen schönen wochenbeginn
wünscht euch die mondtochter

05.12.2009

Nikolausabend

Nikolaus Pictures, Images and Photos

einen schönen nikolaustag wünscht euch
die mondtochter


NIKOLAUS
(griech. nike u. laos, „Sieg” u. „Volksmenge”, Beiname „Speculator” [s. Spekulatius]) Er stammte aus einer reichen Familie, die in Lykien lebte. Ort seiner Geburt war Patara, seinerzeit eine Großstadt, heute ein Ruinenfeld bei Kalkan in der südwestlichen Türkei. Seine Eltern hießen Epiphanes und Johanna. Diese Eltern sollen ihn in jungen Jahren, um 280 o. 286, gezeugt und anschließend in keuscher Ehe gelebt haben. Das Nikolaus-Kind soll sich ebenso überraschend entwickelt haben wie es früh Frömmigkeit pflegte: Schon am ersten Tag konnte es stehen, am vierten und am sechsten Tag der Woche sog es nur einmal die mütterliche Brust, denn diese Tage, Mittwoch und Freitag, waren Fasttage.


Zum Jüngling herangewachsen besuchte er häufig den Gottesdienst und er sann darüber nach, wie er sein Vermögen am besten zur Ehre Gottes verwenden könne. Da traf es sich, daß ein benachbarter Adliger verarmt war und plante, seine drei Töchter Prostituierte werden zu lassen. Nikolaus schlich sich nachts unter das Fenster des Nachbarn und warf einen Klumpen Gold hinein. Mit diesem unverhofften Reichtum konnte der Nachbar seine älteste Tochter verheiraten. Nikolaus wiederholte die gute Tat zweimal, zuletzt hatte der Nikolaus dem unbekannten Gönner aber aufgelauert, verfolgte und erkannte ihn. Der Diener Gottes verbat sich aber jeglichen Dank und Veröffentlichung seiner Tat.


Wenig später war der Bischof von Myra (dem heutigen Kocademre bei Kale, Türkei) verstorben. Die Versammlung beriet, wer der Nachfolger werden solle. Dem Ältesten wurde durch eine Stimme mitgeteilt, er solle den wählen, der zu Tagesanbruch in die Kirche komme. Dieser war Nikolaus und so wählte man ihn, etwa im Jahre 300, zum Bischof von Myra.


Sein hervorragender Ruf verbreitete sich, so daß Seeleute, deren Schiff in Seenot geriet, den ihnen unbekannten um Beistand anflehten. Ihnen erschien jemand von der Gestalt des Nikolaus und tatsächlich erreichte das Schiff sicher den Hafen von Myra und als sie dort Nikolaus erkannten, dankten sie auf seine Ermahnung hin nicht ihm, sondern Gott.

Sein Kornwunder vollbrachte Nikolaus, als zu Myra Hungersnot herrschte. Er ging zu angelandenten Getreidefrachtern und erbat etwas von ihrer Ladung, die für den Kaiser bestimmt und genau abgemessen war. Er erhielt auf inständiges Bitten davon, konnte den Hungernden helfen und doch fehlte nichts an der Ladung.

Besonders ging Nikolaus gegen den in der Gegend gepflegten Kult der Göttin Diana vor und ließ eine ihr geweihten Baum fällen. Daraufhin erschien einigen Christen eine Nonne und beschenkte sie mit Öl, das sie dem Nikolaus für seine Kirche bringen sollten. Sie nahmen an und schifften sich ein, doch auf dem Meer erschien ihnen Nikolaus und befahl, jenes Öl ins Meer zu schütten, was sogleich zu brennen begann. Denn diese Nonne war Diana selbst, das Öl das wie Napalm wirkende Mydyaton.


So tat Nikolaus noch manches Wunder und gute Taten (er rettete z. B. drei unschuldige Soldaten vor der Hinrichtung und erweckte drei tote Knaben mit Hilfe eines Kessels zum Leben), ehe er um 310 in Gefangenschaft geriet und schwer gefoltert wurde, endlich aber doch freikam.

325 nahm er am Konzil von Nicäa teil, Urkunden mit seiner Unterschrift sind erhalten.

Zwischen 345 und 351 starb Nikolaus. Nach seinem Tod wirkte er weiter Wunder, seinen Gebeinen entquoll Öl, das jegliche Krankheit zu heilen vermochte.



Seine Reliquien wurden 1087 in die S. Nicola Basilica in Bari, Italien, verbracht, im gleichen Jahr jedoch von Seeräubern geraubt. Sein Kult verbreitete sich über Italien nach Westeuropa, seit dem 10. Jahrhundert gilt Nikolaus im deutschen Brauchtum als Beschenker der Kinder. Im angelsächsischen Raum kennt man Nikolaus als Santa Claus, der Name hat sich aus dem hölländischen Sinte Klaas herausgebildet.

Zu seinem Brauchtum gehört in Bari eine jährlich am 8. Mai, seinem Translationstag, durchgeführte Seefahrt, bei der das Bild des Heiligen auf das Meer hinaus gefahren wird. In Süddeutschland gehört er auch zu den Vierzehn Nothelfern (anstelle des Erasmus).

Dargestellt wird Nikolaus als Bischof, mit drei Goldkugeln, drei Broten, drei Äpfeln, drei Steinen, Pökelfaß (Kessel) mit drei Knaben darin, Schiffen. Die heute zur Adventszeit übliche Darstellung mit Kapuzenmantel und weißem Bart entstammt dem 19. Jahrhundert und geht auf ein Gemälde Moritz von Schwinds zurück.



Er ist Patron von Russland und Lothringen, der Kinder, Schüler, Mädchen, Jungfrauen und alten Menschen, der Ministranten, der Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, der Zigeuner, der Apotheker, Bauern, Müller, Bäcker, Korn- und Samenhändler, Metzger, Bierbrauer, Schnapsbrenner, Wirte, Weinhändler, Fassbinder, Parfümhersteller und -händler, Fährleute, Schiffer, Matrosen, Fischer, Flößer, Brückenbauer, Weber, Spitzen- und Tuchhändler, Steinmetze, Steinbrucharbeiter, Knopfmacher, Kerzenzieher, der Kaufleute, Diebe und Verbrecher, Richter, Rechtsanwälte und Notare, der Gefangenen, für eine glückliche Heirat und für Wiedererlangung gestohlener Gegenstände; er schützt vor Wassergefahren, Seenot und Diebstahl. Im Grunde genommen ist Nikolaus für alles zuständig.



Legende und Brauchtum des Nikolaus deuten darauf hin, daß in seiner Gestalt eine ältere Meeresgottheit verehrt wurde, nämlich Poseidon. Dessen Verehrung hatte vielerorts den Kult der Artemis (Diana) zurückgedrängt und galt als Schutzgott der Seefahrer wie der Prostituierten.

Auf Nikolaus geht auch die gnostische Sekte der Nikolaiten zurück. Ihnen war er mit seinem Kessel Symbol der Fruchtbarkeit.

Sein Tag ist der 6. Dezember.

Dem Nikolaus zu Ehren werden in der Vorweihnachtszeit die Spekulatius-Kekse gebacken, ein aus Holland und dem Rheinland stammendes Gebildegebäck. Sie heißen nach Speculator (Kundschafter, Späher; Feldjäger; auch Scharfrichter, hier i. S. v. Aufseher, Bischof), dem Beinamen des hl. Nikolaus.


Die Überlieferungen von Nikolaus’ Wohltaten begründen den Brauch, daß Kinder am 6. Dezember Schuhe oder Socken herausstellen und vom Nikolaus darein eine Gabe erhalten als der das Gold in die Zimmer der Mädchen warf, traf er genau in deren Schuhe. Im 15. Jahrhundert warten es noch Papierschiffchen, welche die Kinder als Gabenteller bastelten. Die Schiffchen bezogen sich auf Nikolaus als Beschützer der Seefahrer.



Quellen: Legendarische Darstellung nach Jacobus de Voragine, Legenda Aurea, 4. Aufl. 1994, S. 18ff., historische Daten nach V. Schauber, Pattlochs Namenstagskalender 1994, 388f., „heidnischer” Hintergrund nach B. Walker, Das geheime Wissen der Frauen 1993, 792f.

Song of the day